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VEGAN OUTING

Am 1. November ist der Welt-Vegan-Tag. An diesem Tag werden weltweit Veganer_innen über die vegane Lebensweise informieren. Es gibt immer mehr Menschen, die sich entscheiden durch ihre Lebensweise keine Tiere mehr absichtlich ausbeuten und töten zu wollen. Veganer_innen sind immer noch eine Minderheit, doch es werden von Tag zu Tag mehr.

Damit auch sichtbar wird, dass es überall auf der Welt immer mehr Veganer_innen gibt, rufen wir alle auf, am 1. und 2. November 2013 dies auch öffentlich zu zeigen.

Bitte tragt an diesem Tag alle etwas auf dem groß "VEGAN" steht, damit klar wird, dass ihr euch für eine tierausbeutungsfreie Lebensweise entschieden habt und damit auch andere Veganer_innen sehen können, dass sie nicht alleine diese Positionen teilen. Bitte informiert alle Veganer_innen in eurem Bekanntenkreis und fordert sie auf sich an dieser weltweiten Aktion zu beteiligen, damit auch möglichst viele am 1. und 2.11.2013 öffentlich Position bekennen!


Stellungnahme bezüglich Anti-Pelz- und Anti-Fleisch-Demonstrationen in Luxemburg

veröffentlicht am 23.12.2011

Da in den letzten Tagen einige Medien-Artikel erschienen sind, in denen der Bürgermeister Xavier Bettel zitiert wird wie er andeutet, dass unsere Proteste in ihrer aktuellen Form nicht weitergeführt werden dürften, möchten wir ein paar Punkte klarstellen:

  1. Alle Protest-Aktionen von Save Animals in Luxemburg Stadt wurden sowohl bei der Stadt als auch bei der Polizei im Vorfeld angemeldet.
  2. Bei keiner Protest-Aktion wurden die Eingänge blockiert oder Personen daran gehindert in die Geschäfte zu gelangen. Da wir konkret gegen Tierausbeutungsprodukte der entsprechenden Geschäfte protestiert haben, wurde direkt vor den Geschäften protestiert - aber immer mit einem entsprechend großen Abstand, der den Zugang zu den Geschäften ermöglichte.
  3. Wir haben unsere Meinung geäußert, haben aber keine Personen angegriffen.
  4. Wir haben den Anweisungen der Polizei immer Folge geleistet, auch wenn es absurde Auflagen waren - wie z.B. die Auflage, dass wir mitten auf der Grand Rue, im Weg aller PassantInnen, stehen sollten.
  5. Wir berufen uns bei unseren Protesten auf die Grundrechte der Versammlungs- und Meinungsfreiheit, wie sie in den Artikeln 11 und 12 der EU-Grundrechte-Charta festgelegt sind. Die Gewährleistung dieser Grundrechte ist verbindlich für alle EU-Mitgliedsstaaten. Es kann nicht sein, dass die Wirtschaftsinteressen von pelzverkaufenden Geschäften diese Grundrechte außer Kraft setzen.
  6. Wir werden so lange weiter protestieren, bis die entsprechenden Geschäfte die Tierausbeutungsprodukte aus dem Sortiment nehmen.

Until all are free... Save Animals!


Save Animals in Action

Im folgenden Video gibt's ein paar Bilder von Aktionen die wir im letzten Jahr organisiert hatten oder an denen wir uns beteiligt haben.

Repression gegen Tierrechtsarbeit in Spanien

Am 22. Juni 2011 wurden 12 TierrechtsaktivistInnen von der spanischen Polizei verhaftet, im Zuge mehrerer Hausdurchsuchungen die in verschiedenen Gebieten Spaniens durchgeführt wurden. Mittlerweile sind die meisten AktivistInnen wieder freigelassen worden, doch nun droht ihnen ein Prozess, der schon in mancher Sicht dem Prozess in Österreich ähneln könnte.

Den Verhafteten werden Verbrechen gegen die Umwelt, Stiftung öffentlicher Unruhe und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Die betroffenen TierrechtsaktivistInnen hatten sich zuvor mit legalen Aktionen gegen die Ausbeutung von Tieren engagiert.

Diese Verhaftungen sind ein weiterer Versuch die Tierrechtsbewegungen zu kriminalisieren und den Profit, der auf Kosten der Tiere gemacht wird, zu sichern.

Am Samstag (2.7.2011) findet von 14 bis 16 Uhr ein Solidaritäts-Protest vor der Spanischen Botschaft in Luxemburg statt.

weitere Informationen unter thespanish12.wordpress.com



ESCADA ab Januar pelzfrei!

Drei Jahre lang hat die internationale Kampagne gegen den Pelzverkauf bei ESCADA gedauert. Mehr als 1000 Aktionen vor ESCADA Shops weltweit haben in diesen 3 Jahren stattgefunden und unzählige PelzgegnerInnen haben immer wieder den Konzern aufgefordert, sämtliche Echtpelzprodukte aus dem Sortiment zu nehmen. In dieser Zeit musste ESCADA Konkurs anmelden und wurde letztendlich von Megha Mittal aufgekauft. Am 15.10.2010, dem Start einer geplanten internationalen Aktionswoche gegen Pelz bei ESCADA, verkündete der Konzern, ab Januar 2011 komplett alle Echtpelzprodukte aus dem Sortiment zu streichen. Die OrganisatorInnen der ESCADA Campaign kündigten auf ihrer Webseite an, dass sie ihre Forderungen an den Konzern erfüllt sähen und somit die Kampagne erfolgreich abgeschlossen werden könne. In Luxemburg gibt es nur einen einzigen ESCADA Shop und dieser hatte sich schon in 2009 für einen Pelzausstieg entschiedenen, nachdem gegen den Shop mehrere Anti-Pelz-Aktionen stattgefunden hatten, an denen sich auch Save Animals beteiligte.
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Der 278a Prozess

Repression sozial engagierter Menschen findet nicht nur in Luxembourg statt, sondern auch in andern Ländern. Ein Beispiel hierfür, ist der aktuell stattfindende Tierschutzprozess in Österreich. In Wiener Neustadt stehen 13 Tierschützer wegen "Gründung einer kriminellen Organisation" vor Gericht. Ein Monsterprozess der sich nicht nur gegen die Angeklagten richtet, sondern ein Versuch ist, die ganze Tierrechtsbewegung zu zerschlagen. Wirtschaftliche Interessen werden wieder mal vor ethische gestellt.
Auch ein in Österreich lebender Luxemburger ist unter den Angeklagten. Hier sind zwei Links für weitere Informationen über diesen unsinnigen Prozess:

antirep2008
Tierschutzprozess
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Neuer Vegan-Shop in Luxemburg

Seit Ende April gibt es nun in Luxemburg auch einen Vegan-Versand. In Deutschland gibt es schon eine große Auswahl von Vegan-Shops, doch im französischsprachigen Internet sieht es noch eher dünn aus. Der neue vegan life Shop liefert nach Benelux, Frankreich und Deutschland und hat aktuell ca. 200 vegane Produkte im Sortiment.
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Nachdem auf rtl.lu ein Leserbrief zu den Ereignissen rund um die Unterdrückung der Meinungsfreiheit durch den Bürgermeister Helminger erschien, gab es dort auch eine Stellungnahme des Bürgermeisters. Wir freuen uns darüber, dass Herr Helminger Position bezieht und haben nun einen Kommentar zur Stellungnahme von Bürgermeister Helminger erstellt.
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Bürgermeister Helminger versucht Meinungsfreiheit zu unterdrücken!

Am 28.11.2009 haben wir friedlich vor verschiedenen pelzverkaufenden Geschäften in Luxembourg Stadt demonstriert (Aktionsbericht).
Genau die gleiche Aktion haben wir für den 9.1.2010 angemeldet. Nun stand aber in den "Auflagen": "Ich habe die Ehre Ihnen mitzuteilen, dass nichts gegen ihr Vorhaben spricht, ABER..." Wir dürfen nun am 9.1. keinen Informationsstand in der Fußgängerzone machen, wie angemeldet, mit der Begründung, dass sich irgendwelche Geschäftsleute beim Bürgermeister beschwert haben. Außerdem hat der Bürgermeister uns mitgeteilt dass wir NIE WIEDER vor irgendwelchen Läden demonstrieren dürften. Er hat das allerdings als Wunsch geäußert und wollte/konnte sich nicht auf ein Gesetz stützen. Zitat Helminger: "Luxembourg ist eine Einkaufsstadt und es ist meine verdammte Pflicht dafür zu sorgen, dass das funktioniert!" :-)
Des weiteren wurde uns vorgeworfen, dass wir zu oft demonstrieren würden - im Schnitt ca. eine Demo im Monat in Luxembourg Stadt! Die Auskunft, dass es in Deutschland Tierrechtsgruppen gibt, die mehrmals pro Woche demonstrieren, wurde nur mit einem aggressiven "wir sind hier in Luxembourg, kommen Sie mir nicht mit Deutschland" abgewimmelt.

Lange Rede, kurzer Sinn.. Was hier wieder mal deutlich wird, ist dass Demonstrationen effektiv sind. Wenn wir keinen Einfluss auf die Geschäfte bzw. die Kundschaft hätten, wäre es denen egal ob und wann wir demonstrieren und sie würden dann nicht mit allen Mitteln versuchen, Proteste zu verhindern. It works...

WIR MACHEN WEITER!!!

In der EU gelten folgende Grundrechte (die dem Herrn Helminger wohl nicht bekannt sind): Freiheit der Meinungsäußerung und Informationsfreiheit + Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit.

Wir fordern Helminger und die Verantwortlichen in Luxembourg auf, dass die "CHARTA DER GRUNDRECHTE DER EUROPÄISCHEN UNION (2007/C 303/01)" eingehalten wird - sie ist seit dem 1.12.2009 für alle EU-Mitgliedsstaaten verbindlich!

Artikel 11 - Abs 1: "Jede Person hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Meinungsfreiheit und die Freiheit ein, Informationen und Ideen ohne behördliche Eingriffe und ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen zu empfangen und weiterzugeben."

Artikel 12 - Abs 1: "Jede Person hat das Recht, sich insbesondere im politischen, gewerkschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Bereich auf allen Ebenen frei und friedlich mit anderen zu versammeln und frei mit anderen zusammenzuschließen [...]"

Anzahl Tiere die weltweit für die Fleisch-, Milch-, und Eier-Industrie getötet wurden, seitdem diese Seite geöffnet wurde. Die Milliarden von Fischen und sonstigen Meerestieren sind dabei noch nicht enthalten.

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